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Lennart Nykamp beim AEC auf dem Podium

Am letzten Oktoberwochenende ging es für Lennart Nykamp, dem ADAC Weser-Ems  Förderfahrer  zu den letzen beiden Läufen der Deutschen Enduro Meisterschaft. Für den Niedergrafschafter die am weitesten entfernte Veranstaltung zum ADMV Woltersdorf. Konnte Nykamp bei den anderen Veranstaltungen durch die großzügige Freistellung der Schule bereits immer entspannt am Donnerstag anreisen, so musste er an diesem Wochenende erst noch eine Klausur am Freitag schreiben und so ging es erst späten Freiatg Vormittag in die Nähe von Berlin. 

 Das Fahrerlager war im Museumspark in Rüdersdorf untergebracht und auch die beiden Sonderprüfungen, ein Extremtest und ein Endurotest wurden angrenzend aufgebaut.

Die Anreise hatte es in sich und so waren 8 Stunden Anfahrt auf einem Freitag dann der Grund, weshalb Nykamp die beiden Prüfungen mit Taschenlampe in Augenschein nehmen musste. Die Witterungsverhältnisse waren extrem, es regnete den ganzen Freitag und die Bodenverhältnisse im Kalkstein-Abbaugebiet waren wie Schmierseife.  Steile Auf- und Abfahrten ließen sich zu Fuß nicht bewältigen. So ging Nykamp dann am Samstag um 8.30 Uhr  ohne vorherige Besichtigung in den anspruchsvollen Kurs. „Mein Vater hat mich vor dem Start in die erste Prüfung noch mit Videos vorausfahrender Fahrer versorgt, so konnte ich mir einen kurzen Überblick verschaffen, was mich erwartet und wie ich die einzelnen Auffahrten aber auch Steinfelder am besten anfahren konnte.“, so der 18-jährige.

In die erste Prüfung startete Nykamp mit gemischten Gefühlen, jedoch merkte er schnell, dass ihm die extremen Bedingungen sehr entgegenkamen. „Ich bin in der langen Prüfung schnell auf viele Fahrer aufgelaufen und musste diese überholen und musste daher andere Linien wählen. Dabei habe ich mich bei einer Auffahrt für eine äußere Spur entschieden, um den vor mir fahrenden Fahrer zu überholen. Doch schnell musste ich feststellen, dass mich am Ende des Hang eine steile Kante erwartete, was ich aufgrund der fehlender Besichtigung nicht ahnen konnte“, so die Itterbecker. Dennoch waren die Zeiten von ihm sehr gut und er konnte sich unter den besten fünf einordnen. Die Bedingungen waren in diesem Wochenende so extrem, dass nur etwa die Hälfte aller gestarteten Fahrer die dritte Runde absolviert hat. „Zum Schluss hatte ich wirklich keine Kraft mehr und wurde in den letzten beiden Prüfungen vom Pech verfolgt, da viele Fahrer die Hänge in der Prüfung nicht mehr bezwingen konnten und ich daher oft an den Auffahrten warten musste, wodurch ich sehr viel Zeit verloren habe“, berichtet Nykamp. Dadurch rutschte er noch auf den sechsten Rang im Deutschen Enduro Jugend Cup.

Trotz alledem war es ein erfolgreiches Ergebnis für Nykamp, da er mit den Bedingungen verhältnismäßig gut zurecht kam  und das Ankommen bei dieser Veranstaltung im Vordergrund stand.

Am zweiten Tag startete Nykamp zu Trainingszwecken, da er sich durch das Ergebnis am Vortag den dritten Platz im ADAC Enduro Cup sichern konnte, jedoch verdrehte er sich bei einer Auffahrt das Bein, was ihm zum Aufhören zwang.


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